Heute ist Samstag, der Tag der Armenspeisung. Wir treffen uns mit Schwester Katharina und Schwester Johanna um elf Uhr. Nicht, wie wir dachten, um schon mal die Sachen für die Ausgabe zu sortieren sondern um in einem Powerpoint-Vortrag etwas über die Lebensumstände derer zu erfahren die heute die Zuwendungen bekommen. Schwester Johanna hatte viel zu erzählen und das was sie zu erzählen hatte gab uns einen Einblick darin wie lang der Atem sein muss wenn man die Lebensumstände von Menschen nachhaltig ändern will. Einen Großteil der auf den Bildern zu sehenden Menschen kannte sie persönlich und konnte dazu eine Lebensgeschichte erzählen die oft genug keinen guten Verlauf nahm.














Wir hatten ordentlich Sachen zu wuchten bis alle Leute in der Schlange versorgt waren. Von 13:00 bis 16:15 stopften wir ununterbrochen nach den Anweisungen der Stamm-Mitarbeiter unterschiedliche Nahrungsmittel in Tüten. Es fühlte sich an als würde es kein Ende nehmen wollen.
Nach all dem Essen das durch unsere Hände ging hatten wir ordentlich Hunger - da haben wir nach einem Abstecher zur Limobude die örtliche Burgerschmiede überfallen die für jeden Geschmack was zu bieten hatte - sogar für die reichlich vorhandenen Mücken gab es richtig was zu naschen.






